Pyjamaliebe

Es gibt bestimmte Dinge, von denen kann man nie genug haben. Was bei den meisten Frauen die Schuhe sind (Schuhe mag ich nicht, mit der Ausnahme von Hausschuhen – die liebe ich), sind bei mir Pyjama-Hosen. Ich weiß nicht warum, aber bei jedem Stoff, den ich in die Finger kriege, überlege ich als erstes, ob er für eine Pyjamahose geeignet wäre. Diese Beinkleider, auch bekannt als Schlumpfhose oder Gemütlichkeitsklamotte, sind auch für jeden Nähanfänger leicht herzustellen.

Man braucht nur von einer bestehenden und geliebten Pyjamahose den Schnitt abnehmen, indem man sie entweder an den Nähten auseinanderschneidet und als Vorlage nimmt oder die Hose seitlich zusammengefaltet auf Seidenpapier oder Packpapier legt und die Umrisse entlang der Nähte abzeichnet. So oder so: Nicht die Nahtzugabe vergessen!

Schnittmuster-Pyjamahose-hinten-1000

Schnittmuster-Pyjamahose-vorne-1000
Dann muss man die beiden Vorderseiten-Teile am Schritt rechts auf rechts zusammennähen (die rechte Seite beim Nähen ist die Motivseite, bzw. die Außenseite), dasselbe mit der Hinterseite machen und nun die ganze Vorderseite mit der ganzen Hinterseite wieder rechts auf rechts zusammennähen. Unten die Beine umschlagen, oben einen Tunnel nähen und einen Gummizug reinziehen und fertig. Als sparsamer Wiederverwerter habe ich alte Bettwäschen aus dem second-hand-Laden für meine Hosen verwendet.

Und wenn Ihr jetzt einen „Was zum Teufel?“-Moment habt, habe ich HIER noch ein tolles Tutorial für euch, dass besser erklärt, wie man selber Pyjamas näht und den Vorteil hat, dass es Sinn macht.

2-pyjamahose-1000

Das zweite Modell habe ich auch nochmal für eine Freundin genäht und für meine eigene Sammlung liegt der nächste Stoff schon bereit.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch


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