Nähen fürs Nähen

Ich weiß nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber als ich mit dem Nähen angefangen habe, war ich fest davon überzeugt, dass es leichter ist, kleine Sachen zu nähen. Lange Zeit habe ich so winzige Kleinigkeiten genäht und vor dem Gedanken einen Kopfkissenbezug zu nähen panisch zurückgeschreckt. Inzwischen geht es mir genau andersherum. Eine weitere Beobachtung, die ich auch bei anderen Nähanfängern gemacht habe, ist dass viele Neulinge gerne zuerst Sachen nähen, die sie für ihr Nähhobby gebrauchen können, wie zum Beispiel Nadelkissen.

Oh, wie viele Schnittmuster es allein für Nadelkissen im Internet gibt! Selbst wenn ich für jede Nadel ein extra Nadelkissen nähen würde, könnte ich nicht alle nähen, die ich schön finde. Also habe ich mich auf zwei beschränkt. Ein weiteres nützliches Utensil für Näh-junkies sind die „thread-catcher“, das sind kleine Auffangtäschchen, die man an seinem Nähplatz befestigt und so schnell Fadenreste usw. los wird, ohne dass alles auf den Fußboden landet.

Wer mein Fisch-Nadelkissen hübsch findet, hat Glück, da ich das Schnittmuster mit Anleitung HIER kostenlos im Internet gefunden habe. Das Schnittmuster für das Muffin-Nadelkissen habe ich aus einem Buch, wobei ich aber glaube, dass man dies auch gut ohne Anleitung hinbekommen kann. Einen Tipp kann ich euch schon einmal mitgeben: Um den Muffinboden zu stabilisieren, näht man einen leeren (und sauberen) Joghurtbecher mit ein. Meinen Thread catcher habe ich ohne Anleitung oder Schnittmuster selber genäht, habe aber HIER für euch eine Anleitung herausgesucht. Und nun…weitermachen!

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch


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  1. Karen C.

    19 September

    Thank you for sharing!!

  2. Ronja Lotte

    19 September

    Thanks for reading 🙂

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