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Hut sucht Burgfräulein

Hut sucht Burgfräulein

So, die nächste Ergänzung für die Verkleidungskiste der „waren einmal meine Arbeitskinder und habe ich immer noch gern“ – Kinder ist fertig. Obwohl ich noch ein paar mehr Verkleidungsideen in petto habe, mache ich jetzt erst einmal einen Schlussstrich und widme mich zukünftig wieder Projekten ohne Glitzer und Tüll (auch wenn es wirklich Spaß gemacht hat). Nach Superheldenmasken und captain americas Schild, Superheldenumhängen, Kronen und einem Schnurrbart, habe ich diesmal für die jungen Damen die klassischen Spitzhüte gemacht, die viele von uns aus ihrer Kindheit kennen und die perfekt sind, für jede Prinzessin, Zauberin, gute Fee oder Burgfräulein…

Hierbei bin ich bewusst all out gegangen: Himmelblau und Pink, Silber und Gold, Glitzer und Spitze und als Abschluss jede Menge Tüll. Ich glaube, dass jeder das Grundprinzip kennt, wie man diese Spitzhüte bastelt. Wichtig ist, dass man Kartonpapier und nicht Pappe nimmt. Den Stoff habe ich direkt auf den Karton mit Alleskleber geklebt…und dann musste ich einen Moment überlegen. Da mein Tacker kaputt ist, konnte ich die langen Seiten des Spitzhutes so nicht miteinander befestigen und ein kurzer Versuch mit zwei-Komponenten-Kleber hat gar nichts gebracht, also blieb mir nur noch eine aufwendigere Lösung: Bei den beiden Längsseiten, die ich miteinander verbinden wollte, habe ich immer auf derselben Höhe mit einer Lochzange Löcher in die Hüte gestanzt und durch diese habe ich dann Paketband gezogen und die Hüte wie eine Korsage geschnürt.

Bindung
Zum Schluss habe ich dann noch ein goldenes Gummiband unten an den Hüten angebracht, das die Kinder zur Befestigung unter das Kinn ziehen können. Eigenlob stinkt zwar, aber ich finde die Ergebnisse ziemlich süß.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch


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